11. August 2001

Als wir am Morgen aufwachen hat sich an der üblen Wettersituation nichts geändert. Es regnet zwar nicht mehr, aber die Kesugi Ridge, die wir für eine 3-Tageswanderung auserkoren hatten liegt in dichte Wolken gehüllt. Da die Chancen, einen Ausblick auf Mt. McKinley zu erhaschen, damit auf Null sinken, entschließen wir uns, weiter gen Norden zu fahren. Wir stoppen kurz im Denali National Park (nicht mit dem Denali State Park zu verwechseln), aber auch hier spielt das Wetter nicht mit und außerdem ist dieser Park zu sehr mit Touristen übervölkert. So bleibt die Straße vorerst unser nächstes Ziel.

Nur wenig später sehen wir am Wegesrand wieder mal einige Elche, nur diese hier zeigen sich unbeeindruckt von den Leuten, die am Straßenrand halten und aussteigen.

In Nenana halten wir kurz am Besucherzentrum, um einen Freund von Bine ausfindig zu machen, der von Bayern hierher gezogen ist, um sich seinem Hobby, den Hundeschlittenrennen, zu widmen. Wir schauen kurzerhand vorbei und verabreden uns auf eine gemeinsame Tour später in der Woche.

 Fairbanks ist unser nächstes Ziel, wo wir auftanken, Informationen und Wetterbericht einholen und dann noch gemütlich einen Kaffee trinken. Schließlich folgen wir dem Highway 2 weiter gen Norden und treffen bald auf die Trans-Alaska-Pipeline, die sich vom Arktischen Ozean bis zum Pazifik schlängelt und Öl von den Bohrungen in Prudhoe Bay zur Verschiffung in der Nähe von Valdez befördert.

Die Pipeline verläuft zumeist überirdisch, nur ab und zu verschwindet sie in einem Erdwall, um dann Kilometer später wieder aufzutauchen. Überirdisch wird die Röhre (ca. 1 Meter im Durchmesser, 6 cm Wanddicke) auf Stützpfosten gelagert, von denen jeder einzelne mit einem Kühlelement versehen ist. Dadurch wird verhindert, dass das 40-50°C warme Rohöl die Pfosten erwärmt und dabei der Boden auftaut. Wir sind längst in der Permafrostzone, in der ab 60 cm Tiefe der Boden rund ums Jahr gefroren ist - und das bis zu 600 m (!) tief. Würde der Boden um die Pfosten auftauen, so würde die Pipeline im Boden versinken.

Nach wenigen Kilometern wird der Highway zur Schotterpiste und 80 Meilen später zweigen wir - in strömenden Regen - in der Nähe von Livengood auf den James Dalton Highway (Highway 11) ab. Diese bessere Schlammpiste zieht sich über ca. 670 km bis zum Arktischen Ozean und ist Privatbesitz der ansässigen Ölgesellschaft.

Vor erst 10 Jahren wurde die Strecke für den öffentlichen Verkehr freigegeben und seitdem rumpeln Amerikaner mit ihren Riesenwohnmobilen im Schritttempo (um nicht den Lack zu zerkratzen) gen Norden.  Neben diesen muss man auch Trucks überholen, die einen endlosen Strom an Materialien zu den Bohrstellen bringen und mit ordentlichem Tempo unterwegs sind.

Und so rauschen wir auf regenüberfluteter Piste durch Schlag- und Schlammlöcher. Alles was man zu Gesicht bekommt (wenn man durch die Scheiben noch etwas erkennen kann) sind endlose Wälder, die glänzende Pipeline, die immer parallel zum Highway verläuft, und ab und zu mal eine Pumpstation, die für den nötigen Druck in der Leitung sorgt. Einzige Abwechslung ist eine Brückenkonstruktion über den Yukon. Etwa nach 200 km stoppen wir am Five-Mile-Camp, ein Sammlung von Baracken mit einer Tanksäule und einem Frischwasserspender.

Hier bauen wir - von Mücken umschwärmt - unsere Zelte auf und versuchen, unseren Van bei Auspacken unserer Sachen möglichst nicht zu berühren, da ihn eine dicke Schlammschicht ziert. Nach einem kurzen Abendessen verschwinden wir in den Zelten und lesen noch ein wenig.

12. August 2001

Wir beeilen uns, die Zelte abzubauen und flüchten in den Van. Hier beginnt erstmal eine Jagd auf die Mücken, die einen Weg in den Wagen gefunden haben und uns jetzt nerven. Nachdem alle Plagegeister eliminiert worden sind gibt's ein kurzes Frühstück, danach geht weiter. Gegen Mittag stoppen wir in Coldfoot, wo wir auftanken ($2,40 pro Gallone (~4L) statt normalerweise ~$1,60) und uns im Besucherblockhüttchen Bärenboxen ausleihen. Schließlich haben wir vor, in der Tundra einige Tage zu verbringen und dort wird man Mühe haben, sein Essen auf einem Baum zu sichern ;-))

Bevor Öl hier oben zum Geschäft wurde war Gold das eigentliche Lockmittel für tausende Glücksritter. Der größte Goldfund wurde allerdings gemacht, als jemand eine alte Holzhütte renovierte und unter den Bodenbrettern 5 Konservendosen mit Goldstaub fand, der Glückspilz ;-))

Wir halten für ein heißes Süppchen auf einen der wenigen Campgrounds (Marion Creek) und überlegen ernsthaft, wieder umzukehren. Das Wetter ist saumäßig und die Fahrt mehr oder weniger anstrengend. Aber dann ist die Neugier doch größer und so geht's weiter gen Norden. Kurze Zeit später überqueren wir den Polarkreis und müssen halten, um Simon und Sabine traditionell zu taufen. Natürlich haben wir keinen Sekt, aber ich verkaufen ihnen einfach, dass man die Taufe mit Bier durchführt (klebt genauso in den Haaren ;-))

Wieder auf der Piste müssen wir erstmal an einer Baustelle anhalten und man fragt sich, wozu hier wohl die Erde hin- und hergebaggert wird ;-))

Die Strecke hinter der Baustelle ist dann auch entsprechend schlammig und eines der tieferen Schlammlöcher schaffen wir nur mit viel Schwung, der dann auch noch für den anschließenden Hügel reichen muss.

Wir halten in Wisemann, weil wir hoffen, irgendwas zu finden, wo man in dieser Einöde vielleicht ein Kaffee oder eine heiße Schokolade bekommen könnte, aber der Ort - mit vielen Häusern von um 1910 - wirkt wie ausgestorben, es gibt eher Feldwege als Straßen. Wir entschließen uns zu einem Spaziergang Richtung Nolan, um mal unsere Beine zu vertreten.

Einzig die Aussicht auf die Gegend ist ganz nett, die Schotterpiste eher gruselig, alter Autowracks liegen im Straßengraben. Nach ca. einem Kilometer wird es uns zu frisch, außerdem entdecken wir am Wegesrand einige Caribougeweihe und sehen auch Spuren eines Bärs, die gar nicht soooo alt aussehen.

Wenig später sind wir wieder mit dem Van auf Fahrt und bald gelangen wir zum Atigun Pass über den sich die Piste sehr steil windet. Auf der anderen Seite ist das Wetter zwar besser, aber die Piste wird dafür immer schlechter. Nicht mehr Schlaglöcher, sondern spitz auf dem festen Schlamm herausragende Felsbrocken  werden zu echten Reifenkillern. Wir können nur hoffen, die Tour ohne Reifenschaden zu überstehen, zwar haben wir ein Ersatzrad, aber für diese Strecke gibt es eine Empfehlung für die Mitführung eines zweiten Ersatzreifens.

In der Nähe des Galbraith Lakes biegen wir nach ca. 500 km auf dem Highway ab und fahren zu dem Ausgangspunkt für unsere geplante Tundrawanderung. Das Wetter ist plötzlich überraschend gut und entlohnt sehr für die letzten Stunden im Wagen.

Das Panorama, das sich uns hier bietet, ist einfach atemberaubend. Weit kann man in der Tundra blicken, kein Baum weit und breit.

Als wir aussteigen bemerke ich ein leises Pfeifen und weiß erst nicht so recht wo ich das einordnen soll, bis es mir schließlich bewusst wird. Einer unserer Reifen verliert Luft. Alles Jammern hilft nicht, der Reifen muss ausgetauscht werden. Aber auch das ist schnell erledigt und bald können wir uns etwas warmes zu essen genehmigen. Wir verbringen den Abend mit Lesen und Quatschen und gehen dann früh zu Bett.

13. August 2001

Am nächsten Morgen stehen wir früh auf und packen unseren Krempel. Bald sind wir bereit und marschieren geradewegs ins nächste Tal.

Es ist uns bisher nicht bewusst geworden, wie es sich anfühlt, durch die Tundra zu laufen. Jeder Schritt federt auf dem heideähnlichen Bewuchs, aber wir merken auch, dass man schnell Schäden anrichtet.

Deshalb folgen wir dem Ratschlag, nicht alle in einer Spur zu gehen (wenn 4 Personen das tun entstehen bereits Schäden an der Vegetation, die noch lange sichtbar sind.), sondern jeder sucht sich seinen eigenen Weg.

Dabei ist das Farbenspiel der Pflanzen außergewöhnlich für den kargen Bewuchs. Neben Heidekräutern wachsen hier vor allem Flechten und Moose, in allen erdenklichen Farben.

Schnell stellt sich heraus, dass wir den scheinbar kleinen Fluss überqueren müssen, an dem wir die ganze Zeit entlang gewandert sind. Die Überquerung wird zum Balanceakt, schließlich will keiner nasse Füße bekommen, aber barfuss versucht es auch keiner, das Wasser ist einfach zu kalt.

Nach ca. 3 Stunden schlagen wir unser Lager auf einem Hügel auf, von dem aus man einen sagenhaften Ausblick auf das Tal hat.

Als wir uns gestärkt haben ist das Wetter immer noch herrlich und so machen Sabine, Peter und ich uns auf den Weg zum Gletscher. Schnell merken wir, dass die Entfernung doch zu groß ist, aber es lohnt sich dennoch. Nach ca. 1,5 Stunden machen wir in der Sonne schließlich eine Pause und kehren danach um.

Wir erklimmen einen kleinen Bergrücken und sind immer wieder begeistert von den Farben, die auf uns hier einwirken. Tiere sind leider keine zu beobachten, nur Skelette toter Caribous zieren die Landschaft von Zeit zu Zeit.

Als wir nach ca. 4 Stunden wieder ins Lager zurückkehren, haben wir gerade noch Zeit zum Kochen, dann fängt es an zu regnen. Erst nur schwach, später stärker und stärker. Als wir zu den Zelten gehen biete sich ein beeindruckendes Bild der Naturgewalten.

In der Nacht stürmt es und wir sind froh in einem trockenen und gemütlichen Zelt zu sein.

14. August 2001

Am nächsten Morgen ist der Spuk vorbei, die Zeit mit Sonnenschein leider auch. Es ist wieder bewölkt und grau und so packen wir ein und wandern zum Wagen zurück, wo wir nach 3 Stunden und einer weiteren abenteuerlichen Flußquerung ankommen. Schnell ist alles verstaut und ein dringend nötiges Bad im eisigen Fluss genommen. Vor uns liegen 500km schlimmste Piste und ein Regengebiet. Das Wetter ist wieder schlecht, die Stimmung aber gut !

Auf dem Rückweg nach Fairbanks halten wir nur kurz in Coldfoot, um die Bärenboxen zurück zu bringen und für eine heiße Suppe am Five-Mile-Camp. Dort tanken wir auch frisches Wasser. Am Abend gelangen wir noch im Tageslicht (bis 23 Uhr ;-)) in Fairbanks an. Ein relativ komfortabler Campground ist unser Ziel, hier gibt es neben Internet auch heiße Duschen, Waschmaschinen und Trockner.

15. August 2001

Wir lassen den Tag ruhig angehen und verbringen mit Einkaufen und sonstigen Erledigungen die meiste Zeit. Ich kann meine erst 6 Monate alten aber bereits undichten GoreTex-Wanderschuhe glücklicherweise gegen ein paar neue Lederschuhe eintauschen. Den defekten Reifen lassen wir für unglaubliche $5 reparieren.

Am frühen Abend fahren wir über Fox auf den Steese Highway, wo wir auf einem einsamen Campingplatz mitten in der Pampa übernachten. Neben Elchen am Wegesrand kann Peter in der Nähe des Campgrounds einen Biber beobachten. Den Abend verbringen wir mal wieder sehr gemütlich.

16. August 2001

Am sehr frühen Morgen wache ich von einem dumpfen Geräusch auf. Als wir später aufstehen, sehen wir, dass ganz in der Nähe ein Baum umgestürzt ist, der zum Glück nur eine von zwei Ausfahrten blockiert. Wir fahren auf schlechter Schlammpiste weiter auf dm Steese Highway bis wir zum 12-Mile-Summit gelangen. Hier parken wir den Wagen und machen uns bereit für eine 3-Tageswanderung. Es ist entweder nebelig oder wir stehen mitten in den Wolken, der Regen macht es uns jedenfalls schwer, den Wagen überhaupt zu verlassen. Schließlich stehen wir aber doch abmarschbereit da.

Von hier aus startet der Pinnell-Mountain-Trail, der ca. 45 km entlang eines Bergkamms zum Eagle Summit führt. Holzbohlen sind auf langen Passagen ausgelegt, um die empfindliche Flora zu schützen und schnell gelangen wir auf dem schmalen und steilen Pfad auf größere Höhe. Der Regen hört irgendwann auf und die Wolken lichten sich.

Am Nachmittag klärt es sich mehr und mehr und schließlich kommt sogar die Sonne hervor.  Für die erste Nacht beziehen wir im North Fork Shelter unser Nachtlager. Wir machen es uns erstmal in der kleinen Schutzhütte gemütlich und wärmen uns bei heißer Schokolade und frischem Bananenbrot auf.

Als wir später noch mal rausgehen bietet sich uns ein fantastischer Ausblick auf die umliegenden Täler.

Die kleine Schutzhütte liegt noch lange in der Sonne und ich genieße die frische Luft.

In der Hütte selbst ist es ziemlich eng und so lege ich mich mit meinem Schlafsack vor die Hütte. Als ich schon halb weggedöst bin schrecke ich plötzlich hoch, weil sich etwas recht schnell auf mich zu bewegt.

Mein Herz bleibt fast stehen, als ich erkenne, dass 3 Wildgänse mich aufs Korn genommen haben. Im letzten Moment rauschen sie mit kräftigen Flügelschlägen an der Hütte (und mir) vorbei. Schließlich habe ich vorerst meine Ruhe, muss mich aber in der Nacht in die Hütte verziehen, weil der Tau meinen Schlafsack sonst durchnässen würde.

17. August 2001

Der nächste Morgen begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein auch wenn die Täler ringsum wolkenverhangen sind.

Den gesamten Vormittag laufen wir über karge Bergrücken, selbst hier auf Höhe von Fairbanks ist die Tundra noch zu finden.

Als wir gerade einen Sattel überqueren sehen wir von weitem ein einzelnes Caribou in der Gegend herumlaufen. Es hat wohl den Anschluss an die große Herde verpasst, die schon vor einigen Tage oder gar Wochen weiter gen Süden gezogen sein dürfte.

Als es uns entdeckt kommt es neugierig näher und umrundet uns misstrauisch. Schließlich zeiht es von dannen und wir können noch lange beobachten, wie es kreuz und quer durchs Tal irrt. Wölfe werden es wohl in den nächsten Tage reißen. Wir machen an der zweiten Schutzhütte der Strecke nur unsere Mittagspause, da wir uns entschlossen haben, bei diesem schönen Wetter die verbleibenden 31 km komplett heute zurück zu legen.

Wenig später sehen wir ein weiteres verirrtes Caribou - diesmal ein Hirsch - der in dem weiten Tal tatsächlich verloren wirkt.

Nach einer weiteren Rast schleppen wir uns die letzten Kilometer zum Highway. Während der letzten Stunde sieht man diesen bereits und leider nur etwa 1 Auto pro Stunde, und das auch noch in die andere Richtung. Ich laufe ein wenig voraus in der Hoffnung, bereits eine Mitfahrgelegenheit zurück zum Van erhaschen zu können. Nach einer Stunde hält kommt dann doch ein Pickup vorbei und ich werfe mich fast schon auf die Straße, um ihn zu stoppen. Der Typ sieht ziemlich heruntergekommen aus und muss erstmal sein Gewehr vom Beifahrersitz räumen, damit ich reinpasse. Aber bald stellt sich heraus, dass er eigentlich ganz nett ist, ehemaliger Pipeline-Elektriker und passionierter Jäger und gerade auf der Jagd nach Caribous, um seinen Fleischvorrat für den Winter zusammen zu bekommen.  Er setzt mich am Van ab und ich wünsche ihm eine reiche Beute. Dann düse ich zurück zu den anderen und wir folgen der Straße weiter nach Circle, um in der dortigen heißen Quelle unsere geschundenen Leiber zu entspannen ;-)) Und wirklich, es ist eine Wohltat (mal von den Blasen abgesehen, die wie Hölle in dem heißen Wasser brannten ;-)) Am Abend biegen wir auf gut Glück vom Highway ab und schlagen unsere Zelte auf einer Lichtung auf. Die Mücken vermiesen uns ein wenig das Abendessen, aber wir wollen sowieso nur rasch in die Koje.

18. August 2001

Am heutigen Tage ist hauptsächlich Fahrerei angesagt. Zunächst düsen wir zurück nach Fairbanks, wo wir uns noch einige der riesigen Maschinen ansehen, die damals beim Bau der Pipeline (noch vor dem eigentlich Bau des Highways) zu Transport der Rohre in einer unwirtlichen Gegend gedient haben.

Nachdem wir wieder mal Wäsche gewaschen und Einläufe erledigt haben düsen wir wieder südwärts nach Nenana, wo wir bei Freunden von Andi (dem Schlittenhunde-Liebhaber) grillen und später noch bis in die Nacht quatschen.

19. August 2001

Heute schlafen wir wirklich mal aus und nehmen dann ein leckeres Brunch mit Kartoffeln, Rührei und Pfannkuchen zu uns. Dann packen wir unseren Krempel und beladen Andi's Motorboot damit. Dann geht's mit ihm, seiner Frau Bea, Sohn Lukas und Freund Bobby auf den Tanana Fluss, den wir ca. 35 Meilen flussaufwärts düsen.

Hier entladen wir zwei Gummikanadier und die nächsten zwei Stunden paddeln Peter, Simon, Sabine und och gemütlich den Fluss hinab zu einem Waldcamp, das uns mit Hütten und einem Grill empfängt.

Hier verbringen wir einen netten Abend mit Barbecue und Gequatschen und nächtigen dann in einer der Holzhütten. Ein wunderschöner Sonnenuntergang verabschiedet den Tag.

20. August 2001

Heute steht für uns nur ruhiges Paddeln bis Nenana an. Auf dem Rückweg halten wir noch kurz auf einer Sandbank als im gleichen Moment eine Otterfamilie aufschreckt und in den trüben Fluss springt. Im Sand kann man noch ihre Pfotenabdrücke sehen.

Kurz vor Nenana sehen wir noch ein Fischrad - eine indianische Erfindung, die Fische aus dem Fluss "schöpft" - am Ufer.

Am Mittag werden wir im Ort von Andi abgeholt, dann düsen wir für einige Erledigungen nochmals nach Fairbanks. Am Abend sind wir wieder zurück in Nenana und Zelten im Vorgarten.

 

 

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